Angebot Systemische Supervision

….manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr…

Systemische Supervision findet bezogen auf die eigene Rolle im Arbeitskontext statt. Die/der Supervisor*in hat die Aufgabe eine Perspektive von außen einzubringen. Das heißt sie/er ist nicht Teil des Systems, nicht Teil des Teams oder des Berater-Klienten-Systems. Aufgabe von Supervision ist es, mit unterschiedlichen Methoden der/dem Supervisand*in zu ermöglichen eine neue, andere Perspektive auf den Fall oder die Kommunikation mit den Kolleg*innen einzunehmen. Dabei ist immer wichtig, dass der Auftrag des/der Supervisand*in klar formuliert wird und im Verlauf von beiden Seiten überprüft wird. Die systemische Haltung der Supervision beinhaltet, dass die/der Supervisor*in die/der Expert*in für die Methode ist und die/der Supervisand*in für den Inhalt der Lösung.

Fallsupervision gilt insbesondere in klinischen oder psychosozialen Berufskontexten als Qualitätsmerkmal und auch als Qualitätssicherung, da es darauf ankommt sich selbst im Arbeitsprozess mit anderen zu reflektieren. Dies kann leichter mit einer Person von außen gelingen, die Abstand zum Fall und zu den Kolleg*innen hat und nicht Teil der Organisation ist, in der die/der Supervisand*in tätig ist. So kann eine Supervision oft dazu führen, mehr Klarheit, neue Ideen oder eine neue Handlungsstrategie in dem jeweiligen Fall zu gewinnen. Fallsupervision kann einzeln oder in einer Gruppe stattfinden. In der Gruppe können die Ressourcen und Ideen, sowie Perspektiven der anderen Teilnehmer mit einbezogen werden und können so zusätzlichen Input bringen.

Teamsupervision dient dazu die Arbeitsbeziehungen und Kommunikation untereinander aufzuzeigen, zu reflektieren und, wenn gewünscht, auch zu verändern. Hier ist wichtig, dass der Auftrag von allen Mitgliedern des Teams besteht. Auch im Team kann Fallsupervision stattfinden, immer dann, wenn mehrere Kollegen in unterschiedlichen Funktionen mit der/dem Klient*in zu tun haben; das kann in Kliniken, Jugendhilfeeinrichtungen, in Schulen, Kitas, Altersheimen und vielen anderen Einrichtungen der Fall sein.

Man kann auch Einzelsupervision nehmen, wenn man seine eigene Rolle im Team, in der Organisation beleuchten möchte, einen Veränderungswunsch hat, weil man sich nicht mehr wohlfühlt, oder sich beruflich gar ganz verändern möchte. Supervision und Coaching haben in diesem Fall große Überschneidungen. Beide Methoden arbeiten hier mit einer Person, die ein gewisses (berufliches) Ziel erreichen möchte.

Mir macht die Arbeit als Supervisorin in allen Facetten große Freude und ich freue mich auf neue Aufträge. Als Supervisorin arbeite ich aufsuchend, in den Räumen der Praxis „Weiße Villa“ oder auch gern online. Bei Interesse, melden Sie sich gern.

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