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Neues Kapitel: Elternzeit

Jetzt ist es doch noch passiert: wer mir hier schon länger folgt weiß, wie groß und tief der Kinderwunsch in mir verankert ist. Nun hat es doch noch geklappt und wir werden im September aller Voraussicht nach Eltern eines Sohnes. Der Weg dorthin war lang und herausfordernd. Umso mehr Wunder findet hier gerade statt, was sich manchmal immer noch nicht real anfühlt. Aber in wenigen Tagen werden wir es wissen, wie es ist im neuen Leben.

Daher gibt es beruflich nun eine Pause. Es fällt mit aktuell noch schwer zu sagen, wie lang genau. Als Selbständige werde ich die Elternzeit auch unterbrechen, so der Plan, z.B. zum Ende des Jahres. Insbesondere Supervision werde ich weiterhin anbieten. Vielleicht auch einen Aufstellungsworkshop im Dezember…. Es fällt mir noch schwer ganz Abstand zu nehmen von meiner Arbeit, die mir so viel Freude bereitet. Das liegt sicherlich daran, dass der Kleine noch nicht da ist und ich gerade noch Kapazitäten habe.

Wir hören uns auf der „anderen Seite“ . Ich werde versuchen hier über meine Angebote und Verfügbarkeit zu informieren. Ich möchte mich bei allen Klient*innen, Kund*innen und Supervisand*innen bedanken, die ich bisher begleiten durfte. Ich bin bald wieder da und freue mich auf neue und bekannte Gesichter.

Alles Liebe – ich bin dann mal weg!

Annika Wiegold

Angebot Systemische Supervision

….manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr…

Systemische Supervision findet bezogen auf die eigene Rolle im Arbeitskontext statt. Die/der Supervisor*in hat die Aufgabe eine Perspektive von außen einzubringen. Das heißt sie/er ist nicht Teil des Systems, nicht Teil des Teams oder des Berater-Klienten-Systems. Aufgabe von Supervision ist es, mit unterschiedlichen Methoden der/dem Supervisand*in zu ermöglichen eine neue, andere Perspektive auf den Fall oder die Kommunikation mit den Kolleg*innen einzunehmen. Dabei ist immer wichtig, dass der Auftrag des/der Supervisand*in klar formuliert wird und im Verlauf von beiden Seiten überprüft wird. Die systemische Haltung der Supervision beinhaltet, dass die/der Supervisor*in die/der Expert*in für die Methode ist und die/der Supervisand*in für den Inhalt der Lösung.

Fallsupervision gilt insbesondere in klinischen oder psychosozialen Berufskontexten als Qualitätsmerkmal und auch als Qualitätssicherung, da es darauf ankommt sich selbst im Arbeitsprozess mit anderen zu reflektieren. Dies kann leichter mit einer Person von außen gelingen, die Abstand zum Fall und zu den Kolleg*innen hat und nicht Teil der Organisation ist, in der die/der Supervisand*in tätig ist. So kann eine Supervision oft dazu führen, mehr Klarheit, neue Ideen oder eine neue Handlungsstrategie in dem jeweiligen Fall zu gewinnen. Fallsupervision kann einzeln oder in einer Gruppe stattfinden. In der Gruppe können die Ressourcen und Ideen, sowie Perspektiven der anderen Teilnehmer mit einbezogen werden und können so zusätzlichen Input bringen.

Teamsupervision dient dazu die Arbeitsbeziehungen und Kommunikation untereinander aufzuzeigen, zu reflektieren und, wenn gewünscht, auch zu verändern. Hier ist wichtig, dass der Auftrag von allen Mitgliedern des Teams besteht. Auch im Team kann Fallsupervision stattfinden, immer dann, wenn mehrere Kollegen in unterschiedlichen Funktionen mit der/dem Klient*in zu tun haben; das kann in Kliniken, Jugendhilfeeinrichtungen, in Schulen, Kitas, Altersheimen und vielen anderen Einrichtungen der Fall sein.

Man kann auch Einzelsupervision nehmen, wenn man seine eigene Rolle im Team, in der Organisation beleuchten möchte, einen Veränderungswunsch hat, weil man sich nicht mehr wohlfühlt, oder sich beruflich gar ganz verändern möchte. Supervision und Coaching haben in diesem Fall große Überschneidungen. Beide Methoden arbeiten hier mit einer Person, die ein gewisses (berufliches) Ziel erreichen möchte.

Mir macht die Arbeit als Supervisorin in allen Facetten große Freude und ich freue mich auf neue Aufträge. Als Supervisorin arbeite ich aufsuchend, in den Räumen der Praxis „Weiße Villa“ oder auch gern online. Bei Interesse, melden Sie sich gern.

Let´s start….!

Hier bin ich nun, bereit meinem Herzensweg zu folgen und mich ins Ungewisse zu stürzen. Um das zu können, habe ich einige Erfahrungen und Ressourcen im Rucksack, so dass auch der Sicherheitsbedürftige Anteil in mir sagt: „Ja mach mal, du schaffst das!“.

Einfach war das nicht, denn ich habe sehr gern 13 Jahre lang im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Bereich als Familien- und Einzeltherapeutin gearbeitet und in den letzten Jahren auch mit großer Freude als Multifamilientherapeutin.

Dabei wurde mir bewusst, wie gern ich mit Gruppen arbeite bzw. Räume halte, öffne, moderiere, in denen Menschen voneinander profitieren können, sich öffnen, gesehen und gehalten fühlen. Zusätzlich habe ich eine Supervisionsweiterbildung gemacht und gebe Einzel- und Teamsupervision. Auch das macht mir großen Spaß.

Nun möchte ich all das gern auf meine Weise, auch mit anderen zusammen, denn ich arbeite unheimlich gern im Team, weitermachen und stehe gerade am Anfang.

Durch meine immer systemisch geprägten Weiterbildungen arbeite ich mit einer systemischen Grundhaltung und beziehe mehr und mehr den Körper in die Arbeit und die darin liegende Weisheit in den Körper mit ein. Ich vertraue mehr und mehr meiner Intuition und dem Leben an sich.

Wellen sind wichtig für mich. Das Meer entspannt mich sofort und hat eine enorme Kraft. Emotionen zu fühlen und wahrzunehmen, dass sie wie Wellen durch uns durch fließen, sowie die Wellenlänge zu jedem einzelnen sind ebenso wichtig, um in Beziehung zu gehen – in der Arbeit und persönlich.

Ich freue mich auf alles, was kommt.

Aktuell bin ich über die angegebene Handynummer, sowie Emailadresse erreichbar und arbeite ab sofort in der Praxis Weiße Villa http://www.praxis-weiße-villa.de in Hilden mit.

Ich freue mich auf Euch/ auf Sie.

Annika Wiegold