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Mitautorin des Buches „Systemische Supervision in Lehre und Praxis“von Peter Ebel, Julia Strecker & Heiko Kleve (Hrsg), erschienen im Carl-Auer Verlag

Heute wurde mir vom Verlag das Buch zugeschickt, in dem auch ich ein Kapitel geschrieben habe, angeregt von meinem damaligen Lehrsupervisor Peter Ebel vor ca. 2-3 Jahren am M7 Institut für Paartherapie, Supervision und Coaching in Berlin.

Hier beschreibe ich die Verbindungen, die Unterschiede und die Ressourcensynergien von Multifamilientherapie und Systemischer Teamsupervision. Seit ich mich selbstständig gemacht habe, arbeite ich zwar als Supervisorin, jedoch leider (noch) nicht als Multifamilientherapeutin. Dies hat mir während meiner Berufszeit in der Kindertagesklinik für Psychosomatik immer besonders viel Freude bereitet. Seit der Coronapandemie war es dann leider nicht mehr möglich mit solch großen Gruppen zu arbeiten und in meiner Selbstständigkeit hat sich noch keine Möglichkeit ergeben bzw. ich habe noch kein Angebot dazu kreiert.

An der Multifamilientherapie liebe ich besonders das bunte, vielschichtige Geschehen in der Gruppe mit mehreren Familien, die sich kennenlernen, bestenfalls ein Gemeinsamkeitsgefühl miteinander entwickeln und voneinander profitieren, indem sie sich zuhören und gegenseitig beraten. Wenn dies gelang zu initiieren und zu ermöglichen bzw. einfach den Raum dazu zu eröffnen, dann hat dies meist alle erfüllt, sowohl die Familien als auch uns Therapeuten.

Ähnliche Prozesse können auch in Teamsupervisionen stattfinden, vor allem, wenn die Gruppe größer ist. Einige Methoden der MFT sind meiner Meinung nach auch in der Teamsupervision gut anwendbar und erlauben damit auch ein gutes, leichtes und trotzdem tiefgehendes supervisorisches Arbeiten.

Das Lehrbuch enthält natürlich viele weitere sehr interessante Beiträge rund um Systemische Supervision in den verschiedenen Kontexten. Es ist in allen üblichen Verkaufsstellen erhältlich. (Unbezahlte Werbung)

Kinderwunschworkshop für Frauen

Tanja Joeken ( Kinderwunschcoach) und ich bieten einen Workshop für Frauen mit unerfülltem Kinderwunsch an!

Warum solltest du teilnehmen?

Du merkst, dass der unerfüllte Kinderwunsch dein Leben bestimmt! Du bist geplagt von Scham, Selbstzweifeln und Vorwürfen an dich selbst! Du fühlst dich traurig, bist wütend, neidisch oder hast kaum noch Energie! Du fühlst dich wie in einer Spirale gefangen und findest keinen Ausweg!

Was erwartet dich?

2 Tage, an denen du viel über dich erfährst. 2 Tage, an denen du deine Gefühle zeigen darfst. 2 Tage, in denen du deine Gedankenwelt verändern kannst, um zuversichtlicher in die Zukunft zu schauen. 2 Tage Austausch mit anderen Kinderwunschfrauen. 2 Tage, an denen du in einem sicheren Raum liebevoll und kompetent begleitet wirst.

Was ist das Ziel?

Eine gute Zeit mit bis zu 7 anderen Teilnehmerinnen in Leichtigkeit, Freude und Frauenpower zu erleben, die dich mehr Zuversicht und Gelassenheit spüren lässt und dich für deine weitere Kinderwunschreise stärken kann.

Wo und wann?

Am 24. & 25.9.2022, Sa von 10 bis 18 Uhr, So von 10 bis 16 Uhr in der Weißen Villa, Gerresheimerstr. 340, 40721 Hilden (an der Grenze zu Düsseldorf)

Preis: 250€ incl. Verpflegung, Anmeldung bis zum 17.09.2022 per Email oder telefonisch. Bei Anmeldung bis zum 04.09.2022 10% Rabatt.

Tanja Joeken, info@kinderwunschcoach-tanjajoeken.de, http://www.kinderwunschcoach-tanjajoeken.de, 0178-9192706

Annika Wiegold, Annika.wiegold@posteo.de, 0176-22034408

Status Quo und Visionen – Persönliche Einblicke in meine Selbstständige Arbeit

Fotografin: Nadia Vento

Wo stehe ich mit meiner Selbständigkeit?

STATUS QUO

  • Es läuft bis jetzt gut, ich kann mir vorstellen ganz davon zu leben. Das ist zunächst ein tolles Gefühl.
  • Ich probiere aus und gucke, was zu mir passt, was ankommt und was nicht…
  • Ich arbeite in der ambulanten Jugendhilfe als Familientherapeutin im Tandem – das macht Spaß, ist herausfordernd und neu, da es hauptsächlich aufsuchende Arbeit ist.
  • Ich arbeite als Systemische Supervisorin in verschiedenen Teams und teilweise einzeln.
  • Ich arbeite als Systemische Therapeutin mit Kindern, Jugendlichen und ihren Familien in der Praxis Weiße Villa im Rahmen der Kinder- und Jugendlichensprechstunde.
  • Ich mache Psychosoziale Beratung am Telefon mit Arbeitnehmer*innen für eine Gesundheitsservicefirma.
  • Ich habe zwei Workshops zum Thema „Systemische Strukturaufstellung“ gegeben, einen live und einen online- das macht mir sehr viel Freude.
  • Ich habe versucht mit meiner Kollegin Tanja Joeken eine Coachinggruppe zum Thema „Unerfüllter Kinderwunsch“ ins Leben zu rufen.
  • Ich habe mit verschiedenen Klient*innen einzeln gearbeitet und mich hier frei gefühlt neben dem Systemischen Ansatz auch Körperbezogene Methoden, Meditationen und auch Tarotkarten als Tool einzubringen, wenn es für denjenigen passend war.

VISIONEN

  • Ich möchte zukünftig mehr Aufstellungsarbeit, ganzheitlich spirituelle Workshops mit Körperarbeit, Meditationen, Bewegung uvm. zusammen mit meiner ärztlichen Kollegin und Freundin Dr. Christine Bongartz anbieten, in die alles, was ich gelernt habe und bin, einfließen darf. Dabei ist mir wichtig, dass die Teilnehmer*innen bei sich, in ihrem Körper ankommen und darüber ihre Themen, auf welche Art auch immer erkennen und bearbeiten können. Es soll auch Angebote draußen in der Natur mit Erwachsenen und Kindern zusammen geben.
  • Ich möchte Multifamilientherapie anbieten, am liebsten über ein Jugendhilfeprojekt finanziert, z.B. für Familien die von Schulvermeidung des Kindes/Jugendlichen betroffen sind.
  • Ich würde gern mehr Fallsupervision, aber gern auch noch mehr Teamsupervision anbieten.
  • Ich würde gern herausfinden, ob das Thema „Unerfüllter Kinderwunsch“ wirklich eine berufliche Perspektive bietet, hier ist ein Wochenendworkshop im September in Planung.
  • Ich möchte in der Praxis Weiße Villa mehr Gruppenangebote etablieren, Aufstellungsarbeit, Elterngruppen, Mehrfamiliengruppen und Supervisionsgruppen.

Bei Fragen zu alldem und darüber hinaus… schreibt mich einfach an! Ich freu mich darüber!

Spontanes Angebot: Aufstellungsworkshop online

Kurpark Bad Westernkotten

Der Workshop findet nächsten Samstag, am 25.6.2022 online von 10 bis 13 Uhr statt, damit auch Personen, die nicht vor Ort sind teilnehmen können. Ein Platz mit Anliegen ist bereits vergeben. Ein weiteres Anliegen, sowie mindestens 4 weitere Personen, die sich als Stellvertreter zur Verfügung stellen, wären toll und Voraussetzung, dass der Workshop stattfinden kann.

Wenn du Interesse hast und ein „ja“ spürst, schau unter Angebote für mehr Informationen.

Bei Anmeldungen bis 21.6.22 gibt es einen deutlich vergünstigten Preis.

Ich freu mich auf euch!

Systemische Strukturaufstellung als Supervisionstool

Supervision nehmen wir immer dann, wenn wir mehr Klarheit in der Zusammenarbeit mit Klient*innen benötigen, wenn wir merken, es geht nicht mehr voran, der Prozess stagniert, wir erleben uns selbst als Therapeut*innen, Coaches oder Berater*innen möglicher Weise als nicht mehr hilfreich oder benötigen einfach neue Impulse durch andere, die von außen mit auf das System und den Prozess blicken.

Vielleicht möchtest du dich aber auch beruflich verändern, fühlst dich nicht mehr wohl in deinem Team, erlebst schwierige Situationen und Stress bei der Arbeit und möchtest diese Situation näher beleuchten. Auch dann kann Supervision sehr hilfreich sein.

In einem halbtägigen Supervisionsworkshop biete ich für alle Kolleg*innen, die im weitesten Sinne im psychosozialen Bereich tätig sind und mit Klient*innen arbeiten eine besondere Form der Fallsupervision an. Auch andere eigene berufliche Themen sind willkommen. Es besteht die Möglichkeit das Klientensystem oder andere Strukturen der Zusammenarbeit mit den Klienten aufzustellen und darüber Klarheit über den Istzustand zu erlangen, ggf Blockade, Hindernisse o.ä. aufzudecken und deren Funktion zu verstehen, sowie eine mögliche Lösung zu entwickeln.

Auch bietet der Workshop die Möglichkeit die Systemische Aufstellungsarbeit kennenzulernen und zu erleben. Meiner Arbeit zugrunde liegt das in den letzten 30 Jahren von Prof. Dr. Matthias Varga von Khibed und Insa Sparrer entwickelte Verfahren der Systemischen Strukturaufstellung.

Bei der Systemischen Strukturaufstellung wird die sogenannte transverbale Sprache genutzt, die das Verbale, das Nonverbale und auch das, was zwischen den Systemelementen besteht. Durch das Aufstellen von Personen, aber auch abstrakten Begriffen, Zielen, Hindernissen, Werten, Gefühlen usw., die durch Stellvertreter*innen repräsentiert werden, können neue Erfahrungen gemacht werden und Erkenntnisse gewonnen werden. Daurch kann Entwicklung ermöglicht werden, indem durch Veränderungen des Aufstellungsbildes neue Lösungen entstehen können.

Der Supervisionsworkshop mit systemischer Aufstellungsarbeit findet am Samstag, den 11.06.2022 von 10 bis 15 Uhr mit einer Mittagspause im Seminarraum der Praxis Weiße Villa in Hilden statt. Die Teilnehmer*innenanzahl liegt bei 6-10 Personen. Dabei gibt es für drei bis vier Personen die Möglichkeit ein Supervisionsanliegen aufzustellen und zu bearbeiten. Die anderen Teilnehmer*innen stehen als mögliche Repräsentant*innen zur Verfügung und haben die Möglichkeit die Methode kennenzulernen und zu erleben. Der Workshop wird zudem eine kurze theoretische Einführung in die Methode beinhalten.

Kosten: Für Teilnermer*innen mit Supervisionsanliegen inklusive eines Vorgesprächs 150€; für Teilnehmer*innen, die sich als Repräsentant*innen zur Verfügung stellen 50€.

Anmeldungen sind bis zum 4.6.2022 möglich. Der Workshop findet ab einer Teilnehmer*innenanzahl von 6 Personen statt, davon sollten mindestens zwei ein Supervisionsanliegen aufstellen.

Mögliche weiterführende Literatur:

Kleve,H. (2014).Arbeit mit Skulpturen und Aufstellungen. In T. Levold & M. Wirsching (Hrsg.),Systemische Therapie und Beratung. Das große Lehrbuch (S.234-240). Heidelberg:Carl-Auer.

Varga von Khibed, M. & Sparrer, I. (2016). Ganz im Gegenteil. Tetralemmaarbeit und andere Grundformen Systemischer Strukturaufstellungen – für Querdenker und solche, die es werden wollen. Heidelberg: Carl-Auer.

Tabuthema „Unerfüllter Kinderwunsch“

Tanja Joeken & Annika Wiegold

„Unerfüllter Kinderwunsch“ ist das Thema einer Gruppe, die nach Ostern in der Praxis „Weiße Villa“ starten soll. Jede/r Zehnte in Deutschland zwischen 20 und 50 Jahren ist davon betroffen (Ungewollte Kinderlosigkeit 2020, bmfsfj.de). Der Kinderwunsch kann leicht zur Lebenskrise werden, wenn er ausbleibt und sich nicht erfüllt. Was dann? Was stattdessen? Was kann man tun?

Meist beginnt der Weg mit Untersuchungen beider Partner und der Suche nach der Ursache. Funktioniert es dann immer noch nicht, wird evtl. eine Kinderwunschklinik aufgesucht und sich Unterstützung geholt. Doch selbst dort kann man der Natur nur etwas „nachhelfen“; eine Garantie für ein Kind gibt es nicht. Oft entsteht ein Kreislauf aus Hoffen, Enttäuschung, wieder Hoffen usw. Es kann auch sein, dass eine Frau schwanger wird, aber immer wieder Fehlgeburten erleben muss. Auch dies ist eine Krise, die es zu bewältigen gibt. Häufig erzählen Paare nichts von ihrer ungewollten Kinderlosigkeit und den damit einhergehenden Krisen, da diese Themen in unserer Gesellschaft noch tabuisiert sind. Viele Menschen reden nicht gern darüber, wenn etwas so „Selbstverständliches“ nicht funktioniert.

Die sowieso schon schwierige Zeit kann dadurch noch schwieriger werden, es können viele Ängste entstehen, Resignation, massiver Stress und Depression, sowie Wut und Neid. Oft wird die Schuld bei einem selbst gesucht, der Körper wird verantwortlich gemacht und es wird versucht ALLES richtig zu machen. Die Paarbeziehung kann durch die Fokussierung auf den Kinderwunsch belastet sein und es kann der Blick für die anderen Themen des Lebens verloren gehen.

Diese Lebenskrise zu bewältigen mit all ihren Herausforderungen auf körperlicher, emotionaler, und Beziehungsebene, ist häufig schwierig. Insbesondere dann, wenn das Thema verheimlicht wird und es keinen Ort gibt, an dem darüber gesprochen werden kann. „Gut gemeinte“ Kommentare und Fragen von Familie, Bekannten und Kollegen können häufig verletzend wirken und zu einem noch extremeren Rückzug führen.

Wir möchten einen Raum eröffnen, in dem über all das geredet werden kann, in dem Gefühle gezeigt werden dürfen und Lösungen gemeinsam entwickelt. Hier darf über einen Plan B nachgedacht werden, der tiefe Kinderwunsch genauer betrachtet werden und gemeinsam über die „blödesten“ Fragen des Umfeldes gelacht, sowie Reaktionen darauf erprobt werden. Es darf sich entspannt und belohnt werden, sowie jeder einzelne Weg mit jeder Herausforderung anerkannt werden.

Ziel ist es, sich verbunden zu fühlen mit Gleichgesinnten und voneinander zu profitieren, indem wir die Erfahrung machen, dass es uns nicht allein herausfordert und wir uns gegenseitig in einem sicheren Raum unterstützen und halten können. Alles darf sein, keiner muss irgendetwas tun. Jeder ist mit seinem individuellen Weg und Sein absolut willkommen.

Tanja und mir liegt dieses Thema sehr am Herzen, da wir es selbst erlebt haben bzw. noch erleben und uns professionell damit beschäftigen möchten.

Daher würden wir uns freuen, wenn sich Betroffene (ob ihr allein kommt oder als Paar, ist egal) mit uns auf diese Gruppenreise begeben. Wir sind bereit mit unserem professionellen Handwerkszeug diese Gruppe zu leiten und uns empathisch in eure Themen einzufühlen. Tanja arbeitet bereits als Kinderwunschcoach im Einzelsetting, ich kenne mich mit der Leitung und Gestaltung von Gruppen im therapeutischen Bereich gut aus.

Die Gruppe startet am 25.4. um 19 Uhr und soll dann fortlaufend alle 2 Wochen stattfinden. Es besteht jederzeit die Möglichkeit dort einzusteigen. Die Kontaktdaten und weitere Infos findet ihr unter den Gruppenangeboten und auf unseren Internetseiten.

Wir freuen uns auf euch.

Literatur mit vielen Informationen zu dem Thema:

Broschüre „Ungewollte Kinderlosigkeit 2020“ herausgegeben vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend, Referat Öffentlichkeitsarbeit, 11018 Berlin

http://www.bmfsfj.de

Angebot Systemische Supervision

….manchmal sieht man den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr…

Systemische Supervision findet bezogen auf die eigene Rolle im Arbeitskontext statt. Die/der Supervisor*in hat die Aufgabe eine Perspektive von außen einzubringen. Das heißt sie/er ist nicht Teil des Systems, nicht Teil des Teams oder des Berater-Klienten-Systems. Aufgabe von Supervision ist es, mit unterschiedlichen Methoden der/dem Supervisand*in zu ermöglichen eine neue, andere Perspektive auf den Fall oder die Kommunikation mit den Kolleg*innen einzunehmen. Dabei ist immer wichtig, dass der Auftrag des/der Supervisand*in klar formuliert wird und im Verlauf von beiden Seiten überprüft wird. Die systemische Haltung der Supervision beinhaltet, dass die/der Supervisor*in die/der Expert*in für die Methode ist und die/der Supervisand*in für den Inhalt der Lösung.

Fallsupervision gilt insbesondere in klinischen oder psychosozialen Berufskontexten als Qualitätsmerkmal und auch als Qualitätssicherung, da es darauf ankommt sich selbst im Arbeitsprozess mit anderen zu reflektieren. Dies kann leichter mit einer Person von außen gelingen, die Abstand zum Fall und zu den Kolleg*innen hat und nicht Teil der Organisation ist, in der die/der Supervisand*in tätig ist. So kann eine Supervision oft dazu führen, mehr Klarheit, neue Ideen oder eine neue Handlungsstrategie in dem jeweiligen Fall zu gewinnen. Fallsupervision kann einzeln oder in einer Gruppe stattfinden. In der Gruppe können die Ressourcen und Ideen, sowie Perspektiven der anderen Teilnehmer mit einbezogen werden und können so zusätzlichen Input bringen.

Teamsupervision dient dazu die Arbeitsbeziehungen und Kommunikation untereinander aufzuzeigen, zu reflektieren und, wenn gewünscht, auch zu verändern. Hier ist wichtig, dass der Auftrag von allen Mitgliedern des Teams besteht. Auch im Team kann Fallsupervision stattfinden, immer dann, wenn mehrere Kollegen in unterschiedlichen Funktionen mit der/dem Klient*in zu tun haben; das kann in Kliniken, Jugendhilfeeinrichtungen, in Schulen, Kitas, Altersheimen und vielen anderen Einrichtungen der Fall sein.

Man kann auch Einzelsupervision nehmen, wenn man seine eigene Rolle im Team, in der Organisation beleuchten möchte, einen Veränderungswunsch hat, weil man sich nicht mehr wohlfühlt, oder sich beruflich gar ganz verändern möchte. Supervision und Coaching haben in diesem Fall große Überschneidungen. Beide Methoden arbeiten hier mit einer Person, die ein gewisses (berufliches) Ziel erreichen möchte.

Mir macht die Arbeit als Supervisorin in allen Facetten große Freude und ich freue mich auf neue Aufträge. Als Supervisorin arbeite ich aufsuchend, in den Räumen der Praxis „Weiße Villa“ oder auch gern online. Bei Interesse, melden Sie sich gern.

Kinderwunschgruppe „Zwischen den Zeilen“

Dies ist ein absolutes Herzensprojekt, weil mich dieses Thema auch persönlich betrifft und auf vielen Ebenen noch herausfordert und auch gestärkt hat. Eine meiner Visionen von meiner beruflichen Selbständigkeit ist diese Gruppe mit jemandem zusammen anzubieten. Sie soll ein Raum sein, in dem über das Tabuthema „unerfüllter Kinderwunsch“ geredet wird und die damit einhergehenden Themen auf vielen Ebenen (körperlich, emotional, Partnerschaftlich, …) bearbeitet werden können. Ziel soll sein diesen Weg leichter zu machen, mehr bei sich selbst zu bleiben und möglichst gut für sich sorgen zu können bzw. die damit einhergehenden „Achterbahnfahrten“ sanfter zu meistern und sich auch zu erlauben neue Ziele und Wege zu entwickeln, um im Leben „glücklich“ zu sein. Nun bin ich auf Tanja Joeken getroffen, die schon länger mit einzelnen Frauen und Paaren als Kinderwunschcoach arbeitet und selber auch große Lust hat das Projekt „Kinderwunschgruppe“ zu starten. Das tun wir jetzt bzw. nach Ostern in Düsseldorf/ Hilden. Unter dem Menüpunkt findet ihr mehr und genauere Infos dazu.

Infos zu Tanja findet ihr unter https://kinderwunschcoach-tanjajoeken.de

Let´s start….!

Hier bin ich nun, bereit meinem Herzensweg zu folgen und mich ins Ungewisse zu stürzen. Um das zu können, habe ich einige Erfahrungen und Ressourcen im Rucksack, so dass auch der Sicherheitsbedürftige Anteil in mir sagt: „Ja mach mal, du schaffst das!“.

Einfach war das nicht, denn ich habe sehr gern 13 Jahre lang im Kinder- und Jugendpsychiatrischen Bereich als Familien- und Einzeltherapeutin gearbeitet und in den letzten Jahren auch mit großer Freude als Multifamilientherapeutin.

Dabei wurde mir bewusst, wie gern ich mit Gruppen arbeite bzw. Räume halte, öffne, moderiere, in denen Menschen voneinander profitieren können, sich öffnen, gesehen und gehalten fühlen. Zusätzlich habe ich eine Supervisionsweiterbildung gemacht und gebe Einzel- und Teamsupervision. Auch das macht mir großen Spaß.

Nun möchte ich all das gern auf meine Weise, auch mit anderen zusammen, denn ich arbeite unheimlich gern im Team, weitermachen und stehe gerade am Anfang.

Durch meine immer systemisch geprägten Weiterbildungen arbeite ich mit einer systemischen Grundhaltung und beziehe mehr und mehr den Körper in die Arbeit und die darin liegende Weisheit in den Körper mit ein. Ich vertraue mehr und mehr meiner Intuition und dem Leben an sich.

Wellen sind wichtig für mich. Das Meer entspannt mich sofort und hat eine enorme Kraft. Emotionen zu fühlen und wahrzunehmen, dass sie wie Wellen durch uns durch fließen, sowie die Wellenlänge zu jedem einzelnen sind ebenso wichtig, um in Beziehung zu gehen – in der Arbeit und persönlich.

Ich freue mich auf alles, was kommt.

Aktuell bin ich über die angegebene Handynummer, sowie Emailadresse erreichbar und arbeite ab sofort in der Praxis Weiße Villa http://www.praxis-weiße-villa.de in Hilden mit.

Ich freue mich auf Euch/ auf Sie.

Annika Wiegold